Samstag, 28. Dezember 2013

Puppenjacke

Heute zeige ich euch mal etwas gestricktes, denn zur Zeit stricke ich viel mehr, als ich nähe oder häkle. "Schuld" daran ist meine liebste Freundin Frau W., die mir auf Pinterest zauberhaft süße Puppenkleider zeigte, die sie wahnsinnig gerne für ihre selbstgemachten Waldorf-Puppen haben wollte. Am liebsten wäre es ihr, wenn sie das selbst könnte. Aber nach eigener Aussage kann sie nichts außer rechten und linken Maschen und schon bei dem Wort "Umschlag" rollen ihre Augen.
All die schönen gepinnten Schätze hatten natürlich keine deutsche Anleitung, sondern nur auf englisch oder gar auf französisch. Au weia. Ich kann Socken stricken. Das hat mir meine Oma beigebracht, die in einem halben Jahr 95! wird. Aber Puppensachen?
Also hab ich mich hingesetzt und ein Mützchen versucht. Klappt. Prima. War nur zu klein. Also noch eines, dieses Mal größer. Jetzt waren schon 2 von 3 Töchtern von Frau W. versorgt. Keine Frage, dass jetzt auch die 3. Tochter ein Mützchen für ihre Puppe Rosi braucht. Die Mützchen sind übrigens schneller abgewandert, als ich sie knipsen konnte.
Wollte nicht eigentlich Frau W. das Stricken erlernen? Stattdessen sitze ich jetzt hier und bin dem Strickwahn verfallen und habe ein schlechtes Gewissen, dass ich ihr immer noch nicht gezeigt hab, wie ich es mache.
Gestern morgen erfuhr ich dann so nebenbei, dass die Kleinste heute Geburtstag hat. Au weia. Dummerweise hatte ich mir zu diesem Zeitpunkt eine fiese, richtig miese, Erkältung zugezogen und war in meinen Kuschelsessel verdonnert. Da man nicht den ganzen Tag lesen, mit dem iPad surfen oder TV glotzen kann, hab ich mal nach einer Übersetzungshilfe für englische Anleitungen gesucht und wenigstens die Übersetzung für die Fachbegriffe gefunden. Also dann, frohen Mutes ran ans Werk und spätabends um 23 Uhr war ich tatsächlich fertig - unterbrochen nur durch einen Besuch in der Notambulanz des Hausarztes, da zur Erkältung eine Mittelohrentzündung hinzu kam und das Ohr immer mehr weh tat (was es leider immer noch tut und das trotz Antibiotikum und Ibuprofen - ich mag mir nicht vorstellen, wie es ohne diese 2 wäre).
Hier also das Resultat meines Stricknachmittags/abends:
 
 

 
 
Und hier findet ihr die dazu gehörende englische Anleitung.
 
Für alle, die das nicht so gut können, habe ich mal ein Versuch einer Übersetzung (so hab ich es eben gemacht) unternommen- das Jäckchen ist durchaus Anfängergeeignet! Allerdings warte ich da noch auf ein OK, ob ich den Versuch überhaupt veröffentlichen darf.

 So - ich wünsche euch viel Spaß beim Stricken und der kleinen Geburtstagsmaus heute einen tollen 2. Geburtstag. Leider kann ich dank meiner Erkältung das Geschenk nicht persönlich vorbei bringen, aber ich hoffe, sie freut sich.

Freitag, 20. Dezember 2013

... mich gibts noch...

... ich weiß hier in meinem kleinen Blog ist es zur Zeit sehr ruhig. Dabei bin ich sogar recht produktiv kreativ im Moment, ich habe Boshis gehäkelt, Beanies genäht, gestrickt, gebastelt, gebacken... :)
ABER ich habe meinen eigenen Ratschlag beherzigt und lebe mehr. Das heißt, jede im Moment eh knappe Minute wird versucht auch zu leben. Ich nehme an kaum bis gar keinen der zahlreichen Adventskalenderverlosungen teil (und habe daher auch nichts gewonnen), ich lese kaum bis gar keine Blogs, war nicht auf Pinterest, aber mir geht es gut. Und wenn es im Januar ruhiger wird, dann habe ich auch für all das (bis auf die Verlosungen) wieder Zeit.

Heut nehm ich mir aber doch mal die Zeit um euch wenigstens eines meiner Werke zu zeigen: ein Piratenpulli im Gemütlich-Style. Schnittmuster ist Yorik von Farbenmix. Der fällt sehr weit und großzügig aus, das nächste Mal werde ich ihn etwas schmaler und dafür länger nähen. Dieser hier ist in Größe 122. Und der Sohnemann zieht ihn nicht mehr aus.
 
 
 
 
Die grüne Hose passt optisch eigentlich gar nicht dazu, aber das war dem Sohn völlig wurscht. Und dann kann ich froh sein, wenn er überhaupt Spaß daran hat, dass die Mama noch ein Foto macht (die ganzen vielen Quatschfotos, die dabei natürlich auch entstanden sind, erspare ich euch - sie wirken ohne Gesicht auch nur halb so gut).
 
 



Samstag, 7. Dezember 2013

Mein Patenkind, der Wikinger

... das zumindest habe ich gedacht, als in der Post das Buch "Mika, der Wikinger - Wettfahrt der Drachenboote" lag. Mika ist ja jetzt nun auch nicht der allerhäufigste Name und dass der kleine Wikinger genau diesen Namen trägt, nun, da musste ich schon schmunzeln. Wobei: im Norden mag der Name häufiger vorkommen.

Zurück zum Buch: das durften wir für BloggdeinBuch probelesen. Der kleine Wikinger Mika kriegt darin zu seinem Geburtstag statt des gewünschten Langschiffs ein Olles Holzschwert. Seine Wikingerfreundin Edda tröstet Mika aber schnell über die Enttäuschung weg und so gehen sie gemeinsam jagen und treffen so manch lustigen Kameraden, wie z.B. ein sprechendes Wildschwein names Hardy. Der spielt dann auch später noch ein große Rolle in der Geschichte, denn schließlich lautet der Name des Buches ja "Wettfahrt der Drachenboote" - zu viel soll hier aber nicht verraten werden!

Das Buch ist der Auftakt von weiteren Büchern um den kleinen Wikinger Mika, so gibt es zB auch noch ein Piratenabenteuer und als Hörbuch sind sie auch schon draußen. Was uns besonders gut gefällt sind die vielen bunten Illustrationen im Buch. Mika ist - wie man schon auf dem Cover erkennen kann - äußerst knuffig gezeichnet und auch im Buch tauchen viele schöne Bilder im gleichen Stil auf. Nichtsdestotrotz gibt es auch viel Text, der aber schön groß gedruckt ist. Von Textumfang und Schriftgröße her kann das Buch ein Erstklässler am Ende der ersten Klasse (oder je nach Können auch früher) gut alleine lesen. Man kann die 6 Kapitel natürlich auch gemeinsam an 6 Abenden lesen oder vorlesen.

Alles in allem ein wirklich schönes Buch für Erstleser, das man super auch zu Weihnachten unter den Baum legen kann. Besonders, wenn man vielleicht der Namensträger der Hauptperson ist?
Mein Patenkind ist noch weit vom eigenständigen Lesen entfernt, aber bis er in die Schule kommt, gibt's ja sicher noch weitere spannende Abenteuer mit Mika dem Wikinger.

Das Buch ist übrigens vom cbj-Verlag und ihr kriegt es zB hier.

Samstag, 30. November 2013

Geerdet

Die letzte Zeit war - wie die Vorweihnachtszeit so ist - stressig. Sehr stressig. Darum habe ich weder die Zeit für einen klitzekleinen Post, noch für Weihnachtsstimmung gehabt. Denn leider ist eine sehr alte Schulfreundin tragisch ums Leben gekommen. Sie hinterlässt 2 kleine Kinder und einen Mann und war nicht mal 38 Jahre alt. Das hat mich bitter geerdet. Viele Tränen sind geflossen, viel Zeit habe ich mit Erinnerungen an die gemeinsame Zeit verbracht. Am letzten Donnerstag ist sie beerdigt worden und was bleibt ist der Versuch mit dem Blick nach vorne. Und ich bin dankbar, dass ich meine Kinder jeden Tag in den Arm nehmen kann, dass es uns eigentlich doch gut geht und dass es zwar stressig ist, aber das hab ich ja eigentlich selbst in der Hand. Wie hat die Pfarrerin gesagt "wann ist ein Leben lebenswert? Wenn es mit Leben gefüllt war. Und dann ist es auch (fast) egal, wie lange es gedauert hat".
Und darum versuche ich für mich, das Leben wieder bewusster zu leben. Egal, was gerade alles ansteht. Genießen, nicht hetzen. Leben, nicht nur im Kopf an den nächsten Termin zu denken.
Heute hat die Große gleich 2 Auftritte, einmal mit ihrem Schulchor auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt, einmal vom Turnverein beim Schauturnen. Ich lasse mich heute nicht stressen. Ich werde mit ihr den Tag genießen und alles andere kann warten.

Darum mein Apell an euch: macht es doch wenigstens einen Tag mal ganz genauso. LEBT!

Ich wünsche euch viel Leben und wenig Stress in eurer Adventszeit.

Samstag, 9. November 2013

Papierroboter basteln mit Hilfe eines Buches

Als Jungsmama muss man auch bei regnerischem Wetter genügend Ideen auf Lager haben, was man so alles machen kann, wenn toben und kicken, klettern und rasen eben gerade wettertechnisch nicht geht. So bin ich also immer auf der Suche nach Ideen. Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch, das sehr vielversprechend aussah: Papierroboter von Nick Knite aus dem ullmann Verlag.

In dem Buch geht es aber nicht darum, dass einfach nur Anleitungen abgedruckt sind, nein, 25 verschiedene Roboter sind bereits vorgestanzt in festen Kartonbögen enthalten. Vorne drauf steht: Einfach heraustrennen, falten und kleben! Klingt einfach, oder?

Auf den ersten 68 Seiten werden erstmal alle Roboter vorgestellt und auch erklärt wie man sie jeweils zusammensetzen/kleben muss. Dabei hat jeder Roboter seine eigenen Eigenschaften, also so was wie einen Steckbrief. Da an dem Buch viele verschiedene Designer mitgearbeitet haben, ist das eine spannende Sache. (für Jungs oder Papas, ich stelle fest, meines ist das nicht so).
Gut finde ich auch, dass vorne im Inhaltsverzeichnis abgedruckt ist, wie schwer oder leicht die einzelnen Roboter sind, so kann man mit einem leichteren einsteigen.

Zurück zum eigentlichen Gedanken: Ideen für Regenwetter. Mein Sohnemann ist jetzt 5. Und Roboter sind ne coole Sache. Aber die Arbeit an diesen Robotern ist doch etwas filigran, ohne Mama oder Papa geht es gar nicht oder nur sehr schlecht. Zwar sind alle vorgestanzt und müssen nur noch herausgelöst werden, aber dann müssen die kleinen Laschen doch umgeknickt, exakt der Kleber drauf gegeben werden und dann muss man alles auch noch so lange zusammendrücken, bis der Kleber getrocknet ist. Also irgendwie bin ich hier die einzige, die wirklich bastelt und der Sohn schaut mehr zu, widmet sich irgendwann dann doch dem Lego und schaut ab und an mal rüber, ob ich das auch richtig mache....Äh ja.
Die Roboter sind danach wirklich schön, aber für richtige Kämpfe dann doch nicht stabil genug. Irgendwie ist es dann doch was für Papa und Sohn, die das toll zusammen basteln, der Papa freut sich, dass er was mit dem Sohn machen kann, der Sohn freut sich über die Papazeit und am Ende spielen sie noch etwas mit den Robotern, bis sie dann doch im Regal stehen. Klingt nach Klischee? Ist irgendwie auch so. Ich hatte mir bei der Bewerbung doch etwas mehr kindgerechteres vorgestellt und die Papertoy-Idee finde ich auch toll, aber es ist doch eher was für ältere Jungen (Mitte Grundschule und älter) oder eben für Papertoy-begeisterte Eltern (ich schreib jetzt mal zur Vermeidung aller Klischees nicht Väter!).
Ich werde das Roboterbuch jetzt erst mal weglegen und in ein paar Jahren wieder rausholen. Dann kann er die Roboter vielleicht doch schon ganz alleine basteln und dann macht es ihm auch sicher mehr Spaß, als nur Zuschauer zu sein.
Wer jetzt denkt, dass das aber genau das richtige für sich selbst oder das eigene Kind ist, hier könnt ihr es bekommen.

Freitag, 8. November 2013

Erfahrungen mit Saal-Digital

Kennt ihr diese Abzüge vom Fotografen, wenn das so ein ganz besonderes Fotopapier ist, dass eine besondere Oberflächenstruktur hat, dass einfach nur wunderschöne Farben hat und sehr hochwertig und edel wirkt? Ich mag das, besonders wenn man dann mal ein Foto verschenkt. Das sieht doch auch gleich viel wertiger aus. Wer solch edle Abzüge von seinen Fotos machen möchte, der wird bei saal-digital fündig.
Als ich mich dort umgesehen habe, bin ich auch auf eine Bloggeraktion gestoßen, bei der man sich für den Produkttest eines der Fotobücher bewerben konnte. Da ich die Abzüge so schön fand, hab ich mich beworben und hatte Glück, ich wurde genommen. Gestern kam das gute Stück - wow :)

Von außen unterscheidet es sich nicht wirklich von den Fotobüchern anderer Anbieter, die oft auch discountartig preiswert sind. Wie kommt dann der höhere Preis zustande? Ganz einfach: es sind die Details!
  • Hinten prangt kein Werbelogo - das Buch spricht für sich selbst.
  • Die Oberfläche der Seiten sind aus echtem Fotopapier (nämlich Fujicolor Crystal Archive Album Papier), dies führt zu tollen brillianten Farben und einem sehr edlen Look. Man kann auch noch zwischen einer matten und einer glänzenden Oberfläche entscheiden. Ich habe mich für die matte Variante entschieden, dann habe ich keine störenden Reflexionen und Fingerdapser (der Kinder!) sieht man auch nicht.
  • Jede Innenseite besteht aus zwei miteinander verklebten Seiten, die dadurch besonders stabil sind. Außerdem kann ich dann Doppelseiten komplett öffnen - dadurch kommen Fotos, die über eine ganze Doppelseite gehen erst richtig zur Geltung! Außerdem werden die Seite dadurch fester und stabiler und damit auch haltbarer - toll, wenn auch die Kinder die Bücher immer wieder gerne anschauen können und dann auch dürfen!
 









  • Auch bei der Gestaltung der Fotos im Buch kann man mit der Software sich so richtig austoben (ich gehöre zu denen, den so etwas auch richtig Spaß macht und ich hasse es, wenn ich eine Vorstellung habe und dann kann es die Software nicht leisten, weil es nicht vorgesehen ist).
Und jetzt die alles entscheidende Frage: würde ich dort wieder ein Fotobuch bestellen. Ja, würde ich. Und ich hab auch schon mindestens eine enge Freundin, die genau das auch macht.

Im Moment kriegt man 15 EUR Rabatt bei der Bestellung eines Fotobuchs im Wert von mindestens 24,95 EUR - die Aktion geht bis zum 30.11.13. Die Aktion hat nichts mit meinem Bericht hier zu tun, aber vielleicht ist es eine Möglichkeit für euch das Buch mal zu testen.

PS: Saal-Digital hat übrigens auch schon viele Preise von Fotofachzeitschriften gewonnen ;)

Montag, 28. Oktober 2013

Mit Kindern zum Lotharpfad

Heute möchte ich euch von einem schönen Ausflugsziel mit Kindern im Schwarzwald berichten: dem Lotharpfad. Der Lotharpfad ist nach dem Orkan Lothar benannt, der 1999 am 26.12. gewütet hat und dabei ganze Wälder umgemäht hat. Einen Teil hat man so belassen, wie es war (also forstwirtschaflich nicht bearbeitet) und dafür einen Bohlenweg durch das Gebiet gebaut. Wenn man jedes Jahr hier mal vorbei schaut, dann kann man sehen, wie sich die Natur das Gelände wieder zurück erobert. Und da man hier dauernd hoch und runter steigen muss und an umgefallenen Wurzeln drum rum laufen muss, ist es auch in dieser Hinsicht für die Kinder sehr sehr spannend.
Der Weg dauert ca. 45 Min. bei gemütlichem Tempo, einen Kinderwagen oder Buggy kann man nicht mitnehmen (es sei denn, man mag ihn 45 Minl. lang tragen, denn das wird man). Also ist er auch nur sehr bedingt für Senioren geeignet, die Probleme mit Treppensteigen haben (in dem Fall würde ich es lassen). Alle anderen: unbedingt empfehlenswert.
 






 
 
Und wer im Anschluss noch Zeit hat: der nicht weit entfernt liegende Mummelsee kann auch gemütlich in kurzer umwandert werden (oder man kann dort noch ne Runde Tretboot fahren oder ein Käffchen trinken).

Samstag, 19. Oktober 2013

Stoffmarktschätze

Heute war in Karlsruhe Stoffmarkt und bei bestem Wetter und mit lieben Mädels war ich shoppen. Interessanterweise öffnet der Markt eigentlich um 10 Uhr, aber um 9.30 Uhr war schon richtig viel los an den Ständen und das Parkhaus voll... ;)

Ich hab heute ein paar richtig schöne Stoffschätzchen ergattern können und hier sind sie (sehr lila- und türkislastig....):

Gesamtübersicht:
 
ein kuscheliger Ringel-Nikki:

 
 lila Jerseys für Beanies &Co und ein Sternchenjersey für ne Krabbelhose:
 
ein Vögelchenjersey, den ich noch in den letzten Minuten ergattert habe:
 
türkisener Lillestoff-Jersey-Rest mit großen Sternen (daraus soll ein Loop für mich entstehen), Bündchen und lila Feincord mit Pünktchen (den gibt's preiswerter (und das trotz Versand!) und in gleicher Qualität auch bei Alles-für-Selbermacher, aber ich wollte heute auch gleich farblich passendes Schrägband kaufen, da hab ich ihn doch gleich mit).

 
Also kann jetzt wieder genäht werden :)

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Weihnachten kommt!


... und mit Weihnachten die Frage: was schenke ich?

Ich hab ja mal vor ein paar Monaten bei einer Bloggeraktion von Picanova mitgemacht. Ich muss sagen, dass ich mit der Qualität der Leinwand auch wirklich zufrieden bin. Und wenn neue Besucher kommen, dann treten sie ins Wohnzimmer und staunen, weil Ihnen da unsere 2 lachenden Kinder entgegen schauen (und genau das ist auch der Grund, warum ich euch kein Foto davon zeigen kann bzw. will...)

Aber ihr habt jetzt die Möglichkeit euch selbst eine Leinwand im Wert von 29,90 EUR zu bestellen, nämlich hier bei Picanova. Von den 29,90 EUR kann man sich eine 30x20 Leinwand aussuchen oder aber auch eine größere - dann muss man eben aufzahlen.
Auch auf den Versand gibt's noch mal 2 EUR Rabatt (die kosten dann also 6,90 EUR).
Das Ganze gilt bis zum 31.10.13.

Wer also schon lange mal gegrübelt hat, ob das was für ihn oder sie wäre, dann ist doch jetzt beste Zeitpunkt, um das auszutesten.
Und wie gesagt: Weihnachten kommt! (könnte ja auch was für Oma und Opa sein...)

Dienstag, 15. Oktober 2013

Drachige Verlosung bei Amberlight

Bei Amberlight-Label gibt's ein ganz niedliches Bastelset für Drachen zu gewinnen. Dazu muss man die folgenden Fragen auch beantworten:


1) Wann hast du den letzten Drachen selbst gebastelt und
2) ist er auch geflogen?

Ich hab glaube ich vor 2 Jahren den letzten Drachen mit den Kindern gebastelt und er flog dann "nur" als Deko am Küchenfenster. Aber in den Sommerferien haben wir echte gekaufte Drachen an der Nordsee steigen lassen. Das war richtig toll.

Jetzt wäre ja auch die Jahreszeit zum Drachen steigen lassen, aber hier regnet es DAUERND. Wo ist der versprochene goldene Herbst???

Sonntag, 13. Oktober 2013

Wahnsinns-tolle Verlosung bei Lila-Lotta :)

Und da mache ich gerne darauf aufmerksam, auch wenn das die eigenen Chancen natürlich merklich mindert ;)

Hier geht's lang:

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die Prinzessin und die Erbsen - Buchvorstellung

... ja, ihr lest richtig. Die Prinzessin und die Erbsen. Zunächst fühlt man sich beim Titel an das bekannte Grimmsche Märchen erinnert, tatsächlich wird hier aber nur am Rande mit der bekannten Story gespielt. Die kleine Prinzessin Lily-Rose mag nämlich keine Erbsen essen, sie kriegt davon sogar einen grün gepunkteten Ausschlag. Der Arzt diagnostiziert daraufhin sofort akute Prinzessinintis, d.h. es kann gar nicht anders sein, Lily-Rose muss eine Prinzessin sein. Was dann alles mit Lilly-Rose passiert und ob sie am Ende doch noch Erbsen essen kann oder sogar muss, das sei hier nicht verraten. Tatsächlich kann ich aber verraten, dass das Ende der Geschichte durchaus sehr erheiternd und nicht automatisch vorhersehbar ist. Und genau das mag ich an Geschichten: wenn sie nicht so vorhersehbar, sondern spannend, aber dennoch witzig geschrieben sind.
Auch der Schreibstil kam hier sehr gut an: das Bilderbuch ist nämlich zum Vorlesen sehr schön in Versen gehalten. Da macht das Vorlesen richtig Spaß.
Auch führen viele sehr schön gezeichnete Bilder durch das Buch, so dass es für eine 3jährige sehr kurzweilig ist und es sehr viel zu entdecken gibt (übrigens auch so manches Detail, dass dann mehr den Erwachsenen schmunzeln lässt, so lässt der Arzt zB im Bild eine sündhaft teure Arztrechnung da, die Information übersieht natürlich jedes Kind). So haben aber auch Mama und Papa noch was vom Buch.
Auch das Cover ist ansprechend gestaltet (mit Glitzergrün, wie die Tochter bemerkte).
 
Alles in allem ein echt schönes Kinderbuch, das im Kindergartenalter wirklich wunderbar passt. Meine Große ist jetzt 7, findet Prinzessinnen auch immer noch toll und hat auch das Buch gerne mit mir gelesen, aber auch sie war der Meinung, dass es sich eher an Kindergartenkindern orientiert.
Und unser Kleiner im Kindergartenalter fand, dass das Buch durchaus auch für Jungs sehr lustig ist. Und das, obwohl Prinzessinnen bei ihm gar nicht angesagt sind.
 
Das Buch ist vom bekannten Langenscheidt-Verlag, es kostet dort 12,90 EUR. Hier kann man es bestellen. Laut Verlag ist es für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Ich denke das passt gut.

Wer sich unsicher ist, ob einem das Buch die 12,90 EUR wert sein könnte: hier gibt es ein paar Probeseiten, da kann man sich einen kleinen Eindruck verschaffen.

Ich habe das Buch über BlogdeinBuch bekommen und vielleicht schauen die Blogger unter euch ja auch mal vorbei und schauen, ob das nicht auch was für euch wäre?

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Kleiner Teaser...

 
Eigentlich kann man es schon sehen: Ich arbeite an etwas sehr euligem... :)

Was es aber ist, wird noch nicht verraten!



Sonntag, 6. Oktober 2013

Sonntags-Freutag

Heute war ein schöner Tag. Die Kinder haben sich zum Mittagessen eine Gemüsesuppe und danach selbstgemachte ChickenNuggets gewünscht (da weiß man dann auch, WAS man da isst bzw. was dann drin steckt). Normalerweise heißt das: ich stehe in der Küche, die Familie isst zusammen, ich stehe in der Küche und räume auf (wobei das mein Mann auch ab und an macht).

Heute sah das etwas anders aus: beide Kinder haben das Gemüse geschält und geschnippelt für die Suppe. Und ich war erstaunt, wie toll das bei beiden geklappt hat. Keine blutigen Finger, alles schön sauber geschält und geschnitten. Das war echt toll. Hoffentlich sind sie recht lange in dieser Phase, in der die Mitarbeit so begeistert erfolgt.

Und da es ja jetzt deutlich in den Herbst geht, war das sicher nicht die letzte Suppe. Und der positivste Nebeneffekt: was man selbst gekocht hat, das schmeckt viel besser. Da kriege ich das Gemüse noch mal besser an den Mann bzw. die Frau. Ein echter Freutag :)


Samstag, 5. Oktober 2013

Recycle me!

Recycling ist im Trend und auch ich recycle gerne, wenn es geht. So auch z.B. die zu klein oder zu groß gewordenen Jeans meiner Mutter (ca. Größe 42/44). Daraus kriege ich gerade so noch ein Sachenfinderröckchen für die Tochter in 122/128. Wobei ich sagen muss, dass meine Tochter eher schmal und zierlich gebaut ist, unten hat der Rock aber die normale Weite und Länge wie vorgegeben.





Ich hoffe jetzt natürlich, dass sie das gute Stück auch tragen wird, denn in der 2.Klasse könnte so ein rosa-Vögelchen-Stoff schnell uncool werden und das rot-weiße-Pünktchenband trägt auch nicht wirklich zum Coolness-Faktor bei. Aber vielleicht hält ja die kleine Mädchen-Phase auch noch ein klitzekleines bisschen an. Nur so ein bisschen. Ich fänds schön. Sie werden eh so schnell groß.

P.S.: an Madame Petit Blanche: danke für den schönen Näh-Abend - es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht!

Freitag, 4. Oktober 2013

Loop-de-Loop....

Das Wetter wird nasser, kälter, windiger, kurz: wo ist unser Sommer hin und wo bleibt der goldene Herbst????

Brrrr.... hier haben alle inzwischen Schniefnasen und schlottern, der Kamin war auch schon mal an.

Zeit also für was Warmes am Hals: 1x mit grasgrünem Jersey gefüttert und 1x mit lila Kuschelfleece (wenn es mal RICHTIG kalt wird, aber das darf gerne noch dauern).





Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gut geschützt

Ich hatte schon wieder großes Glück. Erst neulich hatte ich euch ja berichtet, dass ich bei Blogg dein Buch ein Kinderbuch zur Rezension zugeschickt bekommen hatte und das fand ich richtig gut. Ich hab mich dann wirklich nach anderen Bänden aus der Reihe umgesehen und bemerkt, dass ein weiterer Band für Rezensionen bereit steht. Ich hab ehrlich nicht damit gerechnet, dass ich den Zuschlag bekomme, aber JAAAA *freu* - ich hab.




Also hier der Bericht über "Gut geschützt" aus der Kinder Brockhaus-Serie.

 

In dem Buch geht es allgemein um Abwehrstrategien. Wie schützen sich Pflanzen oder Tiere gegen das Gefressenwerden. Und da das Buch knapp 80 Seiten hat, kann man schon erkennen, wie vielfältig die Strategien dazu sind.
Toll finde ich auch, dass das Wissen hier vernetzt wird. Mit vernetzen meine ich, dass es nicht nur um Säugetiere oder sogar nur um Tiere geht, sondern dass gezeigt wird, dass sich viele verschiedene Strategien entwickelt haben. Wenn man euch nach Abwehrstrategien im Tier- und Pflanzenreich fragen würde, dann würdet ihr vermutlich auch auf Tarnfarben und Giftigkeit kommen. Es gibt aber noch soooo viel mehr. Und das nicht nur bei gefährlichen Pfeilgiftfröschen oder brennenden Quallen, sondern zB auch der Bombardierkäfer, der Schleimaal oder die Kartoffelpflanze. Am Ende des Buches staunt man also mal wieder, was sich die Natur eigentlich so alles einfallen lässt. Und obwohl ich Biologie studiert habe, hab sogar ich noch Neues gelernt. Und das Buch gerne gelesen.

Ich würde es wieder eher für ältere Kinder (mindestens 8-9 Jahre) ansetzen, da der Text relativ klein gedruckt ist und sich doch sehr viele Informationen auf jeder Seite befinden. Aber die Seiten sind sehr ansprechend gestaltet und haben viele tolle Bilder. Interessant ist auch wieder das moderne Querformat, das liest sich übrigens wunderbar. Kalle Clever und Maja sind wie im letzten Buch auch hier wieder dabei.
Wer das Buch gerne direkt beim Verlag bestellen möchte, findet es hier, es kostet 14,95 EUR. Zum Glück ist ja bald auch Weihnachten...

Aus der Serie gibt es außerdem noch:
- Eine Reise ins Unsichtbare: Die Welt unter dem Mikroskop
- Perfekt versteckt: Tiere und ihre Tarnung
- Geniale Einfälle der Natur: Der Bionik auf der Spur
- Verwandlungskünstler: Von der Raupe zum Schmetterling
- Freunde fürs Leben: Ungewöhnliche Symbiosen in der Natur

20 Facts about me


Heute bei Aennie gesehen und mich so darüber gefreut, dass ich mir auch mal die Zeit genommen hab. Heute also 20 knallharte und ehrliche Fakten über MICH:

1. Daudlmaus - das ist der Spitzname, den mir meine Oma als kleines Kind gegeben hat. Eigentlich nennt mich außer ihr niemand so. Und ich hoffe sie macht es noch ganz lange (sie ist schon deutlich über 90).

2. Meine Freundinnen lieben an mir meine Zuverlässigkeit. Wenn ich was sage, dann halte ich es auch ODER zumindest versuche ich alles, um es auch zu halten. Und damit meine ich wirklich alles.

3. Ich bin auch immer für meine Freunde da und weiß aber auch, dass sie für mich immer da sind. Echte, enge Freundinnen habe ich gar nicht so viele. Aber denen kann ich wirklich alles anvertrauen.
Eine kenne ich schon aus dem Studium, eine andere hat mit mir den ersten Geburtsvorbereitungskurs gemacht und eine dritte kenne ich aus dem Kindergarten meiner Kinder. Ich bin so froh, dass es sie gibt.

4. Ich bin gerne kreativ. Das heißt, ich bastle, nähe, werke sehr sehr gerne. Manches klappt gut, manches gar nicht. Aber bei handwerklichen Dingen kann ich mich richtig gut fallen lassen.

5. Ich esse gerne. Wenn ich Hunger habe, kriege ich schlechte Laune. Und wenn ich Hunger auf Schokolade habe und es ist keine da, dann kriege ich richtig schlechte Laune.

6. Ich koche auch sehr gerne und probiere gerne die tollen Rezepte aus, die das Netz z.B. parat hält. Und dann gibt's ja auch noch diese tollen Food-Blogs...

7. Ich bin total unsportlich. Man sieht es mir nicht an und ich nehme auch nie groß zu, aber ich bin die Unsportlichkeit in Person. Keine Kondition, total schlecht gedehnt und ich fürchte das wird auch nix mehr. Also versuche ich wenigstens auf dem jetzigen Stand zu bleiben und mich nicht noch mehr zu verschlechtern.

8. Ich habe zwei liebe Kinder. Sie sind mein ein und alles und ich bin manchmal wirklich sehr gluckig. Zum Beispiel wenn ich nicht möchte, dass mein 5jähriger mit dem Laufrad die Skateboard-Halfepipes runterfetzt, aber die Mama vom Freund nebendran es erlaubt und dabei auch noch entspannt telefoniert (und ich schon Schweißausbrüche bekomme). (nicht falsch verstehen: die Mama ist total lieb, ich wünschte nur, ich wäre EINMAL so gelassen und mutig wie sie)

9. Meinen Mann habe ich schon in der Uni kennengelernt. Damals hat es aber nicht gefunkt und so dauerte es mehrere Jahre bis wir uns zufällig wieder trafen und ein Paar wurden. Schicksal könnte man das nennen.

10. Ich mag Röcke so gerne und hab mir selbst ja auch einen genäht, aber ich trage sie fast nie.

11. Ich singe sehr gerne mit meinen Kindern. Das macht richtig Spaß. Auch bei Liedern im Radio singe ich oft laut im Auto mit.

12. Ich hätte gerne auch so ein aufgeräumtes, immer sauberes und chices SchönerWohnen-Heim, kriege es  aber irgendwie nicht hin. Bei uns liegt immer Spielzeug rum. Ich bin schon froh, wenn es nicht total verdreckt aussieht.

13. Ich bin nicht der Typ für eine Putzfrau. Ich habs versucht. Ich muss unseren Dreck selbst aufräumen und putzen. Sonst bin ich bestrebt, dass es schon vor dem Besuch der Putzfrau ordentlich ist und da beisst sich die Katze in den Schwanz...

14. Ich bin gut organisiert. Immer. Wenn ich es nicht bin, werde ich kribbelig. Ich kann mir neben meinen eigenen und den Terminen der Kinder, auch noch die Termine meines Mannes merken.

15. Ich trinke (fast) keinen Alkohol. Damit schiebe ich mich oft in die Außenseiterrolle, denn die meisten verstehen das einfach nicht. Ich hab mich nicht bewusst gegen Alkohol entschieden, ich mag das Gefühl des Kontrolle-verlierens einfach nicht und meist werde ich auch einfach nur müde.

16. Ich bin Lehrerin, mein Traumberuf. Als kleines Mädchen habe ich meine Grundschullehrerin geliebt, vergöttert, bewundert. Jahrelang war der einzige Traum auch so zu werden. Später wurde ich dann aber doch Lehrerin an einem Gymnasium. Und ich liebe meinen Job. Genauso gerne schimpfe ich aber auch, wenn mir mal wieder echt die hirnrissigsten Sachen begegnen.

17. Nähen hab ich als Kind nicht gelernt, weder in der Schule, noch daheim. Erst vor ein paar Jahren (ca. 3) bin ich durch eine meiner jetzt liebsten Freundinnen dazu gekommen. Dank ihr und dank dem Internet kann ich heute vieles nähen. Und freu mich daran.

18. Beim Nähen bin ich nicht perfekt. Und bei fast jedem Stück muss ich immer 1 Naht wieder auftrennen. Das scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein.

19. Mit der Näherei Geld zu verdienen wäre nichts für mich. Ich bewundere die, die das können. Mir reicht es, für uns selbst zu nähen.

20. Ich freu mich immer wieder sehr, was für liebe Kommentare man doch von völlig fremden Menschen bekommt, wenn man einfach nur etwas genähtes zeigt oder etwas kleines aus seiner Welt erzählt. Ich danke euch dafür!

Von Busenträgern und Stöpseln

Heute Morgen wollte der Sohnemann unbedingt MIR mir duschen. Also zusammen in die Dusche.
Seine erste Tat: "So und jetzt machen wir den Stöpsel rein...." "Warum machst du den Stöpsel rein?" "Das muss man doch so machen. Denn warum hat man da einen Stöpsel hingemacht, wenn man ihn nicht rein machen muss....?" Äh ja. Das kann ich jetzt nicht beantworten und über den Stöpsel in der Dusche hab ich ehrlich gesagt auch noch nie nachgedacht.

Nach dem Duschen geht es ans Anziehen und er macht wie immer gerne einen Wettstreit aus allem (ich würde sagen, dass muss etwas jungstypisches in diesem Alter von 5 Jahren - die Tochter hatte solche Ideen nie). "Ich bin bestimmt schneller angezogen als du. Denn du hast ja viel mehr anzuziehen als ich. Ich hab zum Beispiel nicht so einen Busenträger wie du."
Trotz meines Busenträgers war ich dann doch schneller, was er gar nicht gut fand. Aber zum Glück brauchte ich dann am Waschbecken für Wimperntusche und Creme noch entscheidende Minuten mehr - der Tag ist gerettet. Und ich weiß 2 neue Dinge: Stöpsel in Duschen sind ein Mysterium für sich und Busenträger klingt viel viel netter als Büstenhalter.


Sonntag, 29. September 2013

Riesen-Verlosung bei MitosaKreativ

Noch heute und morgen habt ihr Zeit und es gibt soooo viele und sooo tolle Sachen zu gewinnen (auch für Nicht-Näher), da muss man sein Glück einfach versuchen.

Hier geht's lang :)

Und auch der Blog ist einen Besuch auf jeden Fall wert!

Dienstag, 24. September 2013

Mamaaa....

Mamaaa.... welchen Beruf kriege ich mal?

Den, den du dir später aussuchst.

Aber ich kann mir ja gar keinen mehr aussuchen, ich muss doch jetzt schon ein Schulkind werden!




Ah ja. So stellt er sich das also vor. Schulkind als Lebensinhalt :)






Ich hab ihm dann doch noch erklärt, dass jeder eben mal durch die Schule muss. Und er war ziemlich entsetzt, dass ich immer noch zur Schule gehe. Zum Glück hat ihm die große Schwester dann erklärt, dass die Mama ja auch Lehrerin ist.... :)

Samstag, 21. September 2013

Eine kurze Geschichte

Es waren einmal ein Mann und eine Frau. Ganz gewöhnliche Menschen. Deren Deckenfluter im Wohnzimmer ging kaputt und eine Deckenlampe hatten sie nicht. Da sie keine Lust hatten erneut wochenlang in einem dunklen Wohnzimmer zu sitzen und es abends schon um 20 Uhr dunkel wurde, beschlossen sie eine Lampe kaufen zu gehen.
Der Mann war ein sparsamer Mann und so erklärte er der Frau, dass ein LED-Deckenfluter genau das wäre, was sie bräuchten. Denn der Halogenstrahler (der kaputt gegangen war und der immer zu stinken begonnen hatte, wenn dann doch eine Fliege dem Licht zu nahe kam....) verbraucht viel viel viel mehr Strom - so der Mann.
Da die Frau ihren Mann liebte und sie froh war, dass er überhaupt in einen Laden mit ihr ging, hielt sie Ausschau nach LED-Deckenflutern. Die gab es sogar. Und am Ende standen 3 zur Auswahl. Sie einigten sich auf den Fluter, der von der Lichthelligkeit in der Mitte der 3 lag. Der Mann meinte, das reicht auch für unser Wohnzimmer.
An der Kasse gab es überraschenderweise sogar noch 20% Rabatt, wenn man die kostenlose Kundenkarte des Möbelhauses besitzt. Der Mann war nun noch erfreuter. Die Frau war es auch, denn sie freute sich auf Licht im abendlichen Wohnzimmer.

Am späten Nachmittag verlies der Mann das Heim (die Lampe war noch nicht mal ausgepackt) und kam erst nach dem Zubettgehen der Kinder wieder nach Haus. Und - oh Wunder - er baute mit viel Geschimpfe doch noch den Fluter auf. Denn ein Blick in das Gesicht der Frau reichte: sie würde sich wirklich sehr freuen und hatte ja nun auch schon lange genug gewartet.

Dann stand die Lampe. Und sie leuchtete. Und die Frau stand nur da und alles was sie dachte war "oh mein Gott - die gefällt mir GAR NICHT!". Das Licht war hellweiß, kalt, und hatte Neonröhrenatmosphäre im ganzen Raum. Das war so ein Licht, wie man manchmal im Bad hat und wenn man dann in den Spiegel schaut sieht man JEDE Falte und jeder, aber wirklich jeder sieht in diesem Licht alt und blass aus. *seufz*

Ihr könnt es euch schon denken. Die Frau bin ich.

Und mein Mann? Dem gefällts. Denn das Licht kommt seiner Meinung nach dem Tageslicht sehr nahe und er mag so gelbtöniges Licht gar nicht. Grmpf. Und was mach ich jetzt?

In Gedanken hänge ich morgen schon mal meinen beleuchteten Weihnachtsstern auf und dann mach in den Deckenfluter einfach gar nie an. Denn mein Mann baut den anderen nicht mehr ab und in den Karton krieg ich den schon 3x nicht mehr rein.
Der Fluter macht echt ein helles Licht. Toll, dass er dabei so wenig Strom verbraucht. Blöd, dass er damit aber auch jede kuschelige Atmosphäre vertreibt.
Naja, wenn ich nachts putzen will, dann sehe ich wenigstens sofort jedes Staubkorn. Super, ne?

Falls ihr demnächst den Kauf eines LED-Deckenfluters plant: es gibt anscheinend unterschiedliche LED - wichtig ist die Kelvin-Zahl (jetzt!!! ist mein Mann mit der Info rausgerückt). Jetzt weiß ich das also auch. Und das nächste Mal kauf ich ne Lampe einfach ohne den Mann.




Sonntag, 15. September 2013

Reise in das Unsichtbare

Meine Kinder lieben Bücher.
Mein Mann liebt Bücher (auch wenn er selten außerhalb des Urlaubs zum Lesen kommt).
Ich liebe Bücher.

Kurz: die gesamte Familie liebt Bücher und ich bin Stammgast in unserer Bücherei, denn so viele Bücher kann man nicht alle kaufen und besitzen. Wobei ich auch Bücher kaufe, manch ein Buch mag man dann doch auch besitzen und immer wieder in die Hand nehmen. Und ich habe auch schon Bücher gekauft, die ich zum ersten Mal in der Bücherei in der Hand hatte.

Im Netzt gibt es für Leseratten mit Blog eine ganz andere, neue Idee um an frisches Lesefutter zu kommen: Blogg dein Buch.
Dort lässt man sich (oder besser gesagt seinen Blog) für die Aktion freischalten (dazu muss der Blog bestimmte Kriterien erfüllen, also nicht jeder Blog kann gleich mitmachen). Dann gibt es eine Reihe von Büchern aus unterschiedlichsten Sparten, auf die man sich bewerben kann. Ich hatte das Glück für ein Buch den Zuschlag zu bekommen, nämlich für

 

Der Kinder Brockhaus - Eine Reise ins Unsichtbare

 
 
 
Titel: Eine Reise ins Unsichtbare - Die Welt unter dem Mikroskop
Verlag: Brockhaus
ISBN: 978-3-577-07617-3
Altersempfehlung laut Herausgeber: 9
Preis: 14,95 EUR
 
Zunächst einmal konnte ich bei dem Buch zwischen einer Tablet Version fürs iPad und einer Printversion wählen. Dummerweise haben wir zwar ein Tablet, aber kein iPad. Denn obwohl ich noch keine elektronischer Reader habe und ich mir das als Ersatz für ein Buch noch nicht vorstellen kann, hätte mich das in diesem Fall echt gereizt. Denn bei der elektronischen Variante gibt es anscheinend noch Zusatzfunktionen, bei denen man auch ein bisschen experimentieren, vergrößern und selbst in den Mikrokosmos eintauchen kann. Das kann natürlich kein Buch der Welt.
 
Also wartete ich gespannt auf das Buch, um es dann mit der Familie genauestens unter die Lupe zu nehmen.
 
Dann kam es endlich mit der Post: ein Hardcover-Buch ein einem ungewöhnlichen Querformat. Das Cover verrät schon ein bisschen, worum es geht, manche Bereiche sind mit einer glänzenden Oberfläche beschichtet, der Rest ist matt. Allein schon das lässt das Buch hochwertig erscheinen. Hier hat sich jemand Mühe gemacht.
 
Worum geht es in dem Buch?
 
Zunächst erfährt man einiges über die Geschichte des Mikroskops. Danach geht es in mehreren Kapiteln wie Du und dein Zimmer, Küche, Garten, Badezimmer oder Wohnzimmer hinab in den Mikrokosmos. Das was man eben alles mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Auf jeder Seite findet man große Bilder von vergrößerten Aufnahmen, wie z.B. die Haut 20fach vergrößert oder einen 100fach vergrößerten Kopf mit Stechrüssel einer Stechmücke. Das fanden meine Kinder besonders spannend. So kann man zB auch nur mit dem 5jährigen Sohnemann durch die vielen Aufnahmen blättern und staunen, wie die Dinge vergrößert aussehen.
Ansonsten findet sich auf jeder Seite ein beschreibender Text. Dieser ist in relativ kleiner Schrift geschrieben, d.h. er richtet sich mindestens an 9jährige, ältere Kinder spricht das Buch aber durchaus auch an. Nur für einen Leseanfänger ist es noch nicht geeignet. Auf der anderen Seite ist die Welt des Mikrokosmos relativ komplex und ich würde das Buch auch deshalb erst ab 9 Jahren empfehlen.
Spannend ist auch der Wissensdetektiv, der zu jedem Unterthema noch mal neue Anregungen liefert, wie zum Beispiel eine Anleitung zum Züchten von eigenen Kochsalzkristallen, die natürlich auch 30fach vergrößert abgebildet sind.
Auch für Erwachsene kann ich das Buch empfehlen, ich denke die wenigsten besitzen zu Hause ein Mikroskop und haben viele Dinge noch nicht aus dieser Perspektive erlebt.
 
Fazit: auf 76 Seiten kann man die verschiedensten Dinge entdecken und jedes Mal aufs Neue staunen.
Jeder fand etwas anderes besonders spannend: so der Sohnemann die vielen Augen der Spinne, die Tochter die vergrößerte Schneeflocke oder den Schmetterlingsflügel.
 
Aus der Serie "der Kinder-Brockhaus" gibt es noch weitere interessante Titel. Und da unsere kleine Familie sehr naturwissenschaftlich interessiert ist, werd ich mir die auch mal näher anschauen gehen :)
 
 
 

Samstag, 7. September 2013

Urlaub und Urlaubsfotos

Wir sind wieder zurück aus den Ferien - zurück von der Nordsee, was so mancher kaum glauben kann, denn wir haben eine wunderschöne Bräune und das, wo so mancher bei Nordsee nur an Wind, Regen und kalte Temperaturen glaubt. Pustekuchen!
Tolles Wetter hatten wir!
Wir waren in einem gemütlichen Ferienhäuschen in Dornulmersiel, das ist auf dem Festland gegenüber der Inseln Langeoog, Baltrum & Co. Wer dort auch mal Urlaub machen will, dem empfehle ich einen Besuch des Nationalparkhauses in Dornulmersiel - die Leute dort sind unglaublich nett, es gibt geführte auf Kinder ausgerichtete Wattwanderungen mit anschließender Betrachtung der Meeresbewohner unte Binokularen oder auch eine Ralley durch die Salzwiesen (das sind Wiesen, die zeitweise immer wieder unter Meerwasser stehen), da lernen auch die Kinder so einiges ganz spielerisch. Zum Beispiel dass man die Pflanze Queller essen kann und das auch viele Kinder wegen ihres leicht salzigen Geschmacks gerne machen.
Wer allerdings so einen richtig tollen Strand sucht, der sollte entweder ein paar km weiter in Bensersiel bleiben (gaaaaanz flacher Sandstrand und am Strand alles, was das Herz begehrt, von Spielplatz, Klo, Dusche über freien Eintritt ins Meerwasserfreibad mit Riesenwasserrutsche) oder doch auf eine der Inseln gehen. Unser absoluter Favorit war da Baltrum. Herrlich. Traumhaft ruhig und wunderschön. Obwohl ich zugeben muss, dass ich da noch 1 Woche wohl auch den Inselkoller kriegen würde. So groß ist Baltrum nämlich nicht.
 
Inseleisenbahn auf Langeoog:
 
Salzwiese:
 
 
Drachen steigen lassen
 
 
Moor bei Eversmeer:


Strandflieder:  

 
typischer Sanddorn auf Baltrum:
 
 
 
Unsere vielen, vielen Sinneseindrücke dürfen sich jetzt dann in unserem Fotobuch verewigen, dass ich so über das Jahr immer wieder weiter bastle. Bis es dann eben 2014 ein neues gibt.
 
Aber da es gerade bei mein XXL eine tolle Knaller-Aktion gibt, werde ich mich gleich mal hinsetzen und für die 50 EUR Leinwandgutschein ganz sicher ein tolles Urlaubsfoto finden, dass ich mir auch aufhängen werde. Wer auch mitmachen mag, klickt mal auf den Link und schaut sich die Konditionen an: 50 EUR Gutschein, aber die Versandkosten von 6,90 EUR fallen noch an. Die Aktion geht noch bis zum Ende des Monats. Wenn das mal nicht ein Knaller ist!?
Ich bin gespannt auf die Qualität, mit der die Fotos nachher auf der oder den Leinwänden erscheinen!

Sonntag, 1. September 2013

und noch eines :)

Nachdem die eine Freundin ein Kopftuch geschenkt bekommen hatte, wollte die andere auch eines (oder war es nur die Mama, die so entzückt war?). Egal :) Mindestens eine von beiden hat sich jedenfalls gefreut, dass das Töchterlein jetzt auch so eine niedliche Kopfbedeckung hat. Und so langsam entwickle ich auch eine gewisse Routine und brauche gar nicht mehr so lange dafür!

Jetzt in den Ferien schläft die ganze Familienbande auch etwas länger und so kann ich gemütlich nähen, wenn es morgens noch still ist und ich selbst aber nicht hundemüde vom Tag bin. Super :)


Schnittmuster: Nupnup

Und ab damit zur Meitlisache :) wo es viele schöne Dinge für Mädchen gibt :)

Dienstag, 20. August 2013

noch ein Gast

Die Sommerzeit ist wirklich eine tolle Zeit.... (obwohl sie ja schon fast rum ist) man ist viel mehr draußen, es gibt leckeres frisches Obst, alles blüht, man friert nicht, herrlich!
Und neben dem Gast von neulich, hatten wir jetzt auch noch Besuch von einem anderen Gartenbewohner, einer kleinen Spitzmaus :)
Soooo niedlich und soooo klein und soooo spitze Zähne. Darum hat mein Mann auch immer noch die Handschuhe an. Noch dazu stinken die kleinen Tierchen ganz schön (auch ne Art sich gegen unliebsame Fressfeinde oder Streichelattacken zu schützen). Aber alle haben sich trotzdem mit lauten AAAAs und OOOOOs und Uuuuu - ist die süüüüüß über den Gartengast gefreut :)