Samstag, 30. November 2013

Geerdet

Die letzte Zeit war - wie die Vorweihnachtszeit so ist - stressig. Sehr stressig. Darum habe ich weder die Zeit für einen klitzekleinen Post, noch für Weihnachtsstimmung gehabt. Denn leider ist eine sehr alte Schulfreundin tragisch ums Leben gekommen. Sie hinterlässt 2 kleine Kinder und einen Mann und war nicht mal 38 Jahre alt. Das hat mich bitter geerdet. Viele Tränen sind geflossen, viel Zeit habe ich mit Erinnerungen an die gemeinsame Zeit verbracht. Am letzten Donnerstag ist sie beerdigt worden und was bleibt ist der Versuch mit dem Blick nach vorne. Und ich bin dankbar, dass ich meine Kinder jeden Tag in den Arm nehmen kann, dass es uns eigentlich doch gut geht und dass es zwar stressig ist, aber das hab ich ja eigentlich selbst in der Hand. Wie hat die Pfarrerin gesagt "wann ist ein Leben lebenswert? Wenn es mit Leben gefüllt war. Und dann ist es auch (fast) egal, wie lange es gedauert hat".
Und darum versuche ich für mich, das Leben wieder bewusster zu leben. Egal, was gerade alles ansteht. Genießen, nicht hetzen. Leben, nicht nur im Kopf an den nächsten Termin zu denken.
Heute hat die Große gleich 2 Auftritte, einmal mit ihrem Schulchor auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt, einmal vom Turnverein beim Schauturnen. Ich lasse mich heute nicht stressen. Ich werde mit ihr den Tag genießen und alles andere kann warten.

Darum mein Apell an euch: macht es doch wenigstens einen Tag mal ganz genauso. LEBT!

Ich wünsche euch viel Leben und wenig Stress in eurer Adventszeit.

Samstag, 9. November 2013

Papierroboter basteln mit Hilfe eines Buches

Als Jungsmama muss man auch bei regnerischem Wetter genügend Ideen auf Lager haben, was man so alles machen kann, wenn toben und kicken, klettern und rasen eben gerade wettertechnisch nicht geht. So bin ich also immer auf der Suche nach Ideen. Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch, das sehr vielversprechend aussah: Papierroboter von Nick Knite aus dem ullmann Verlag.

In dem Buch geht es aber nicht darum, dass einfach nur Anleitungen abgedruckt sind, nein, 25 verschiedene Roboter sind bereits vorgestanzt in festen Kartonbögen enthalten. Vorne drauf steht: Einfach heraustrennen, falten und kleben! Klingt einfach, oder?

Auf den ersten 68 Seiten werden erstmal alle Roboter vorgestellt und auch erklärt wie man sie jeweils zusammensetzen/kleben muss. Dabei hat jeder Roboter seine eigenen Eigenschaften, also so was wie einen Steckbrief. Da an dem Buch viele verschiedene Designer mitgearbeitet haben, ist das eine spannende Sache. (für Jungs oder Papas, ich stelle fest, meines ist das nicht so).
Gut finde ich auch, dass vorne im Inhaltsverzeichnis abgedruckt ist, wie schwer oder leicht die einzelnen Roboter sind, so kann man mit einem leichteren einsteigen.

Zurück zum eigentlichen Gedanken: Ideen für Regenwetter. Mein Sohnemann ist jetzt 5. Und Roboter sind ne coole Sache. Aber die Arbeit an diesen Robotern ist doch etwas filigran, ohne Mama oder Papa geht es gar nicht oder nur sehr schlecht. Zwar sind alle vorgestanzt und müssen nur noch herausgelöst werden, aber dann müssen die kleinen Laschen doch umgeknickt, exakt der Kleber drauf gegeben werden und dann muss man alles auch noch so lange zusammendrücken, bis der Kleber getrocknet ist. Also irgendwie bin ich hier die einzige, die wirklich bastelt und der Sohn schaut mehr zu, widmet sich irgendwann dann doch dem Lego und schaut ab und an mal rüber, ob ich das auch richtig mache....Äh ja.
Die Roboter sind danach wirklich schön, aber für richtige Kämpfe dann doch nicht stabil genug. Irgendwie ist es dann doch was für Papa und Sohn, die das toll zusammen basteln, der Papa freut sich, dass er was mit dem Sohn machen kann, der Sohn freut sich über die Papazeit und am Ende spielen sie noch etwas mit den Robotern, bis sie dann doch im Regal stehen. Klingt nach Klischee? Ist irgendwie auch so. Ich hatte mir bei der Bewerbung doch etwas mehr kindgerechteres vorgestellt und die Papertoy-Idee finde ich auch toll, aber es ist doch eher was für ältere Jungen (Mitte Grundschule und älter) oder eben für Papertoy-begeisterte Eltern (ich schreib jetzt mal zur Vermeidung aller Klischees nicht Väter!).
Ich werde das Roboterbuch jetzt erst mal weglegen und in ein paar Jahren wieder rausholen. Dann kann er die Roboter vielleicht doch schon ganz alleine basteln und dann macht es ihm auch sicher mehr Spaß, als nur Zuschauer zu sein.
Wer jetzt denkt, dass das aber genau das richtige für sich selbst oder das eigene Kind ist, hier könnt ihr es bekommen.

Freitag, 8. November 2013

Erfahrungen mit Saal-Digital

Kennt ihr diese Abzüge vom Fotografen, wenn das so ein ganz besonderes Fotopapier ist, dass eine besondere Oberflächenstruktur hat, dass einfach nur wunderschöne Farben hat und sehr hochwertig und edel wirkt? Ich mag das, besonders wenn man dann mal ein Foto verschenkt. Das sieht doch auch gleich viel wertiger aus. Wer solch edle Abzüge von seinen Fotos machen möchte, der wird bei saal-digital fündig.
Als ich mich dort umgesehen habe, bin ich auch auf eine Bloggeraktion gestoßen, bei der man sich für den Produkttest eines der Fotobücher bewerben konnte. Da ich die Abzüge so schön fand, hab ich mich beworben und hatte Glück, ich wurde genommen. Gestern kam das gute Stück - wow :)

Von außen unterscheidet es sich nicht wirklich von den Fotobüchern anderer Anbieter, die oft auch discountartig preiswert sind. Wie kommt dann der höhere Preis zustande? Ganz einfach: es sind die Details!
  • Hinten prangt kein Werbelogo - das Buch spricht für sich selbst.
  • Die Oberfläche der Seiten sind aus echtem Fotopapier (nämlich Fujicolor Crystal Archive Album Papier), dies führt zu tollen brillianten Farben und einem sehr edlen Look. Man kann auch noch zwischen einer matten und einer glänzenden Oberfläche entscheiden. Ich habe mich für die matte Variante entschieden, dann habe ich keine störenden Reflexionen und Fingerdapser (der Kinder!) sieht man auch nicht.
  • Jede Innenseite besteht aus zwei miteinander verklebten Seiten, die dadurch besonders stabil sind. Außerdem kann ich dann Doppelseiten komplett öffnen - dadurch kommen Fotos, die über eine ganze Doppelseite gehen erst richtig zur Geltung! Außerdem werden die Seite dadurch fester und stabiler und damit auch haltbarer - toll, wenn auch die Kinder die Bücher immer wieder gerne anschauen können und dann auch dürfen!
 









  • Auch bei der Gestaltung der Fotos im Buch kann man mit der Software sich so richtig austoben (ich gehöre zu denen, den so etwas auch richtig Spaß macht und ich hasse es, wenn ich eine Vorstellung habe und dann kann es die Software nicht leisten, weil es nicht vorgesehen ist).
Und jetzt die alles entscheidende Frage: würde ich dort wieder ein Fotobuch bestellen. Ja, würde ich. Und ich hab auch schon mindestens eine enge Freundin, die genau das auch macht.

Im Moment kriegt man 15 EUR Rabatt bei der Bestellung eines Fotobuchs im Wert von mindestens 24,95 EUR - die Aktion geht bis zum 30.11.13. Die Aktion hat nichts mit meinem Bericht hier zu tun, aber vielleicht ist es eine Möglichkeit für euch das Buch mal zu testen.

PS: Saal-Digital hat übrigens auch schon viele Preise von Fotofachzeitschriften gewonnen ;)