Samstag, 9. November 2013

Papierroboter basteln mit Hilfe eines Buches

Als Jungsmama muss man auch bei regnerischem Wetter genügend Ideen auf Lager haben, was man so alles machen kann, wenn toben und kicken, klettern und rasen eben gerade wettertechnisch nicht geht. So bin ich also immer auf der Suche nach Ideen. Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch, das sehr vielversprechend aussah: Papierroboter von Nick Knite aus dem ullmann Verlag.

In dem Buch geht es aber nicht darum, dass einfach nur Anleitungen abgedruckt sind, nein, 25 verschiedene Roboter sind bereits vorgestanzt in festen Kartonbögen enthalten. Vorne drauf steht: Einfach heraustrennen, falten und kleben! Klingt einfach, oder?

Auf den ersten 68 Seiten werden erstmal alle Roboter vorgestellt und auch erklärt wie man sie jeweils zusammensetzen/kleben muss. Dabei hat jeder Roboter seine eigenen Eigenschaften, also so was wie einen Steckbrief. Da an dem Buch viele verschiedene Designer mitgearbeitet haben, ist das eine spannende Sache. (für Jungs oder Papas, ich stelle fest, meines ist das nicht so).
Gut finde ich auch, dass vorne im Inhaltsverzeichnis abgedruckt ist, wie schwer oder leicht die einzelnen Roboter sind, so kann man mit einem leichteren einsteigen.

Zurück zum eigentlichen Gedanken: Ideen für Regenwetter. Mein Sohnemann ist jetzt 5. Und Roboter sind ne coole Sache. Aber die Arbeit an diesen Robotern ist doch etwas filigran, ohne Mama oder Papa geht es gar nicht oder nur sehr schlecht. Zwar sind alle vorgestanzt und müssen nur noch herausgelöst werden, aber dann müssen die kleinen Laschen doch umgeknickt, exakt der Kleber drauf gegeben werden und dann muss man alles auch noch so lange zusammendrücken, bis der Kleber getrocknet ist. Also irgendwie bin ich hier die einzige, die wirklich bastelt und der Sohn schaut mehr zu, widmet sich irgendwann dann doch dem Lego und schaut ab und an mal rüber, ob ich das auch richtig mache....Äh ja.
Die Roboter sind danach wirklich schön, aber für richtige Kämpfe dann doch nicht stabil genug. Irgendwie ist es dann doch was für Papa und Sohn, die das toll zusammen basteln, der Papa freut sich, dass er was mit dem Sohn machen kann, der Sohn freut sich über die Papazeit und am Ende spielen sie noch etwas mit den Robotern, bis sie dann doch im Regal stehen. Klingt nach Klischee? Ist irgendwie auch so. Ich hatte mir bei der Bewerbung doch etwas mehr kindgerechteres vorgestellt und die Papertoy-Idee finde ich auch toll, aber es ist doch eher was für ältere Jungen (Mitte Grundschule und älter) oder eben für Papertoy-begeisterte Eltern (ich schreib jetzt mal zur Vermeidung aller Klischees nicht Väter!).
Ich werde das Roboterbuch jetzt erst mal weglegen und in ein paar Jahren wieder rausholen. Dann kann er die Roboter vielleicht doch schon ganz alleine basteln und dann macht es ihm auch sicher mehr Spaß, als nur Zuschauer zu sein.
Wer jetzt denkt, dass das aber genau das richtige für sich selbst oder das eigene Kind ist, hier könnt ihr es bekommen.

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