Montag, 27. April 2015

Dr Dolittle - Rezension des Hörspiels

Dr. Dolittle - da werden bei mir Kindheitserinnungen wach. Das Buch habe ich als Kind gelesen. In der Schule Ich hätte es damals nicht gekauft und mir nicht gewünscht. So musste ich es lesen. Und fand es toll. Mitreissend. Spannend. Kurz: ich liebe diese Geschichte.

Dr. Dolittle ist eigentlich ein Arzt, ein netter kleiner Mann, der sehr tierlieb ist und in seiner eigenen kleinen Welt lebt. Leider bleiben die menschlichen Patienten aus und so erlernt er mit Hilfe seiner Papageiendame Polynesia die Tiersprache. Fortan ist er ein gefragter Mann, denn jeder will seine Tiere von ihm behandelt wissen. Und auch die Tiere reisen von weit an, um sich von ihm helfen zu lassen.
Als bei den Affen in Afrika eine Krankheit ausbricht, macht er sich mit Polynesia, dem Krokodil, dem Affen Tschi-Tschi, dem Hund Jip, der Ente Dab-Dab, dem Schwein Göb-Göb und der Eule Tuh-Tuh auf den Weg nach Afrika, um den Affen zu helfen. Und dann fängt das Abenteuer eigentlich erst so richtig an.
Die Namen der Tiere von Dr. Dolittle finde ich so simpel und doch so einprägsam und genauso liebevoll ist auch die Geschichte, die um ihn herum von Hugh Lofting immerhin schon 1920 geschrieben wurde.

Jetzt ist Dr. Dolittle wieder in mein Haus eingezogen. Dieses Mal in Form eines Hörbuchs vom Hörverlag, das ich mir mit meinem Kleinen zusammen anhöre. Und das nicht einmal, inzwischen wurde es so oft hier gehört und fasziniert jedes Mal aufs Neue.




Hörprobe:


Mittwoch, 8. April 2015

Rezension - Zwei Neue auf Burg Schreckenstein

Burg Schreckenstein von Oliver Hassenkamp kenne ich noch aus meiner Kindheit. Damals bin ich mit dem Bus in die nächst größere Stadt gefahren, um in der dort riesigen Bücherei Bücher auszuleihen. Die Schreckenstein-Serie habe ich geliebt. Und das obwohl ich ein Mädchen bin. Denn die haben damals eher Hanni und Nanni gelesen. Was ich im übrigen auch gemacht habe.

Jetzt habe ich die Burg Schreckenstein wieder entdeckt, als Hörspiel. Hörspiele werden hier sowieso geliebt und wir haben unzählige.

Gelesen wird das Hörbuch von Rufus Beck, dessen Stimme ich unglaublich angenehm empfinde und dem ich sehr gerne lausche. Er kann so wunderbar viele Stimmen sprechen und deren Charaktere im Kopf lebendig werden lassen.

Die Geschichte selbst handelt von neuen Mitschülern auf der Burg. Die alteingesessenen Schüler, die "Ritter" sind z.T. erst sehr skeptisch und so handelt die erste der beiden CDs nur vom Leben der beiden Neuen auf der Burg. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte noch mal neu Fahrt auf und es wird richtig richtig spannend. Es lohnt sich also.

Was mir nicht so gut gefällt: die Schreckenstein-Geschichten sind nicht Geschichten der heutigen Jugend. Es gibt z.B. noch Kassettenrekorder. Dass der Besitz eines solchen damals was Besonderes war, kann ein Kind heute vielleicht gar nicht nachempfinden. 
Die Jugendsprache war auch eine völlig andere.Ich kann es gar nicht so sehr in Worte fassen, es ist eben einfach alles etwas anders.
Nichtsdestotrotz hab auch ich als Kind Klassiker meiner Eltern gelesen. Und so ähnlich geht es jetzt auch meinen Kindern. Sich ein wenig in das Jugendgefühl von damals hinein zu versetzen.



Hörprobe

Dienstag, 7. April 2015

Rezension - Geolino Extra: Erfindungen

Wir waren über die Osterfeiertage auf einem Familientreffen. Uns hat es irgendwie doch in viele Teile des Landes verschlagen und so suchen wir uns einmal im Jahr ein Ferienhäuschen oder 2 Ferienwohnungen, in denen wir dann mit Onkel, Tante, Opa, Cousins & Co ein paar Tage verbringen.
Dieses Mal waren wir in Häusern am Feldberg, sehr schön dort, aber wir hatten Pech mit dem Wetter.
Da die Fahrt dort hin etwas dauert, gab es ein Hörspiel, das Geolino Extra: Erfindungen.



Geolino Extra ist ein Hörbuch, das von Wigald Boning vorgetragen wird. Es ist aber kein vorgelesenes Buch, es ist mehr eine Erzählung. Und die wird von einer kleinen Rahmengeschichte humorvoll untermalt.
Obwohl es nur viele kleine Sequenzen sind (zB erfährt man etwas über das erste Telefon und wer es tatsächlich erfunden hat bzw. welche Rechtsstreitereien es dazu gab oder auch was man machen muss, wenn man eine Erfindung zum Patent anmelden möchte), ist das Ganze sehr kurzweilig und vor allem sehr spannend gemacht. Normalerweise ist ja ein Kinderhörspiel wie ein guter Krimi, man startet langsam, es wird spannend und dann kommt die Auflösung.
Das ist mit so vielen kurzen Ausschnitten gar nicht so einfach. Hier ist es gelungen.
Und was ich auch ganz toll dran fand: ich höre auch als Erwachsener sehr gerne mit.

Darum: Daumen hoch!

Das Hörspiel ist von Martin Nusch.