Mittwoch, 8. April 2015

Rezension - Zwei Neue auf Burg Schreckenstein

Burg Schreckenstein von Oliver Hassenkamp kenne ich noch aus meiner Kindheit. Damals bin ich mit dem Bus in die nächst größere Stadt gefahren, um in der dort riesigen Bücherei Bücher auszuleihen. Die Schreckenstein-Serie habe ich geliebt. Und das obwohl ich ein Mädchen bin. Denn die haben damals eher Hanni und Nanni gelesen. Was ich im übrigen auch gemacht habe.

Jetzt habe ich die Burg Schreckenstein wieder entdeckt, als Hörspiel. Hörspiele werden hier sowieso geliebt und wir haben unzählige.

Gelesen wird das Hörbuch von Rufus Beck, dessen Stimme ich unglaublich angenehm empfinde und dem ich sehr gerne lausche. Er kann so wunderbar viele Stimmen sprechen und deren Charaktere im Kopf lebendig werden lassen.

Die Geschichte selbst handelt von neuen Mitschülern auf der Burg. Die alteingesessenen Schüler, die "Ritter" sind z.T. erst sehr skeptisch und so handelt die erste der beiden CDs nur vom Leben der beiden Neuen auf der Burg. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte noch mal neu Fahrt auf und es wird richtig richtig spannend. Es lohnt sich also.

Was mir nicht so gut gefällt: die Schreckenstein-Geschichten sind nicht Geschichten der heutigen Jugend. Es gibt z.B. noch Kassettenrekorder. Dass der Besitz eines solchen damals was Besonderes war, kann ein Kind heute vielleicht gar nicht nachempfinden. 
Die Jugendsprache war auch eine völlig andere.Ich kann es gar nicht so sehr in Worte fassen, es ist eben einfach alles etwas anders.
Nichtsdestotrotz hab auch ich als Kind Klassiker meiner Eltern gelesen. Und so ähnlich geht es jetzt auch meinen Kindern. Sich ein wenig in das Jugendgefühl von damals hinein zu versetzen.



Hörprobe

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